Erbrecht

Gegenstand der rechtlichen Beratung im Bereich des Erbrechts sind vor allem Fragen zu:

Erbschaftsteuer und Freibeträge

 

Erbschaftsteuer wird nur erhoben, wenn der steuerliche Wert des Erwerbs bestimmte Freibeträge übersteigt. Innerhalb der letzten 10 Jahre vor dem Todestag vom Erblasser erhaltene Vermögensvorteile (z. B. Schenkungen) werden mit dem Erwerb von Todes wegen zusammengerechnet. Die Höhe der Freibetrag richtet sich nach der Steuerklasse und der Freibetrag wird vom Wert des Nettoerwerbs abgezogen.

Die persönlichen Freibeträge bei der Erbschaftsteuer und Schenkungsteuer beginnen nach Ablauf einer 10-Jahres-Frist wieder neu. Mit Schenkungen nach Plan lassen sich die Freibeträge daher mehrmals nutzen. 

Daneben gibt es weitere Freibeträge und Besonderheiten bei der Bewertung des Nachlasses, deren Einhaltung und Berücksichtigung von Ihrem Anwalt geprüft werden kann.

Freibeträge in € (Stand 01.01.2010)

Ehegatten

500.000

Kinder

400.000

Enkel, deren Eltern noch leben, Urenkel

200.000

Eltern und Großeltern

100.000

Personen der Steuerklasse II (z.B. Geschwister)

20.000

Personen der Steuerklasse III (Nichtverwandte)

20.000

eingetragene Lebenspartner

500.000

 

Familienrecht

Das Familienrecht betrifft die Rechtsverhältnisse, die zwischen Lebenspartnern, Eheleuten, Verwandten und Kindern bestehen. Hierzu gehören die folgenden Stichworte: